WAS GEHT AB?

Shakesspeares Inferno_Web_2

27.06.2017

SCHAUSPIEL

THEATER

Ein unrechtmäßiger König Englands. Die mordende Königin Schottlands. Eine Tochter König Lears. Die blutschänderische Königin Dänemarks. Ein Hauptmann aus Venedig. Der dänische Prinz. Sechs Bösewichte. Eine mysteriöse siebte Figur. Und eine gemeinsame Hölle. Wenn ein halbes Dutzend abgrundübler Shakespeare-Charaktere im Fegefeuer aufeinander trifft – wer
sympathisiert mit wem? Was hätten sie sich zu erzählen? Wer kann wem vergeben? Und wann wird jedem der Spiegel vorgehalten? „Shakespeares Inferno“ ist eine buchstäblich flammende Liebeserklärung an einen der bekanntesten Dramatiker aller Zeiten, William Shakespeare: Sein Werk, seine Sprache und seine Figuren.

„Die ganze Welt ist eine Bühne, und Frauen wie Männer nichts als Spieler.“ – Wie Es Euch Gefällt, Akt II, Szene 7

hatespaces

28.06.2017

KINO

von Americans for Peace and Tolerance, USA 2017, 70 Minuten,

englisches Original mit deutschen Untertiteln

 

Jüdische Studenten in den USA wachsen mit der Vorstellung auf, dass sie an Universitäten genauso behandelt werden wie auch ihre Kommilitonen. In dem Moment, in dem sie die Universitäten betreten, müssen sie allerdings feststellen, dass ihre Erwartungen nicht der Realität entsprechen. Schmierereien an den Außenwänden der Universitäten gehen von „Zionistische Kriminelle nicht willkommen“ bis hin zu „dreckige Juden“ oder auch „Anti Baby-Killing – Anti Israel“. Etliche Demonstrationen gegen den Israelischen Staat und für ein „friedliches Palästina“ sind an der Tagesordnung und Israel wird dabei durchaus auch mal als das 4. Reich bezeichnet. Hinter der Idee des vierten Reichs steckt die Annahme, dass jüdische Studenten nichts aus dem Holocaust gelernt hätten und jetzt eigens Kinder umbringen würden. Hierbei scheuen sich pro-palästinensische Studenten nicht, universitäre Gedenkveranstaltungen jüdischer Studenten zu stürmen und „ihr habt nichts aus dem Holocaust gelernt“ zu rufen. Ganz vorne dabei sind die SJP (Students for Justice in Palestine), eine Gruppe Studenten, die antisemitische Comics auf Twitter und Tumblr verbreiten, die nicht nur bei genauer Betrachtung ein einziges Konstrukt aus Lügen und falschen Fakten darstellten. Diese Differenzierung zwischen Fakten und pseudo-Fakten spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus an amerikanischen Universitäten.

Die Dokumentation „Hate Spaces“, herausgebracht von der ATP (Americans for Peace and Tolerance), beschäftigt sich mit genau dieser verqueren Darstellung Israels und Juden im Allgemeinen und betrachtet kritisch die Bevorzugung muslimischer und Anti-Israelischer Studentenverbände gegenüber der pro Israelischen Studenten. Der Titel der Doku bezieht sich hierbei auf sogenannte „safe-spaces“, deren grundlegender Konsens ein Nicht-Ansprechen und Nicht-Diskutieren von unbeliebten Thematiken bildet.

 

Diesem Film wird eine Einführung von Dr. Phil. Ingo Elbe vorausgehen.

Outstanding

29.06.2017

MUSIK

Ein Abend voller Premieren.

Der Songwriting-Workshop des Unitheaters feiert sein 4. Jahr mit einem neuen Namen und einem wiederholt einzigartigen Programm: 7 SongwriterInnen präsentieren euch einen Haufen brandneuer eigener Songs die im Rahmen des Workshops gemeinsam erarbeitet wurden. Freut euch auf einen musikalisch vielfältigen Abend mit deutschen und englischen Texten sowie Geschichten zu den Songs.

Mein entfernter Verwandter_web

30.06.2017

SCHAUSPIEL

THEATER

Eine verhinderte Komödie

„Fast alle fünf Minuten entscheidet sich eine Frau in Deutschland für eine Abtreibung“, sagt Durex. Glauben wir mal so. Über Abtreibungen darf man sich nicht lustig machen. Hat auch mal jemand gesagt. Das soll man uns erst mal beweisen. Die Geschichte ist doch eine einzige Pointe: Junge Frau wird schwanger, Vater ist über alle Berge, tausend Institutionen haben eine Meinung dazu und irgendwie soll man noch bedenken, was Jesus tun würde. Wir nähern uns der uralten Frage: Darf ich mich darüber lustig machen – oder soll ich doch zum Lachen in den Keller gehen?!

Shakesspeares Inferno_Web_2

01.07.2017

SCHAUSPIEL

THEATER

Ein unrechtmäßiger König Englands. Die mordende Königin Schottlands. Eine Tochter König Lears. Die blutschänderische Königin Dänemarks. Ein Hauptmann aus Venedig. Der dänische Prinz. Sechs Bösewichte. Eine mysteriöse siebte Figur. Und eine gemeinsame Hölle. Wenn ein halbes Dutzend abgrundübler Shakespeare-Charaktere im Fegefeuer aufeinander trifft – wer
sympathisiert mit wem? Was hätten sie sich zu erzählen? Wer kann wem vergeben? Und wann wird jedem der Spiegel vorgehalten? „Shakespeares Inferno“ ist eine buchstäblich flammende Liebeserklärung an einen der bekanntesten Dramatiker aller Zeiten, William Shakespeare: Sein Werk, seine Sprache und seine Figuren.

„Die ganze Welt ist eine Bühne, und Frauen wie Männer nichts als Spieler.“ – Wie Es Euch Gefällt, Akt II, Szene 7

Mein entfernter Verwandter_web

04.07.2017

SCHAUSPIEL

THEATER

Eine verhinderte Komödie

„Fast alle fünf Minuten entscheidet sich eine Frau in Deutschland für eine Abtreibung“, sagt Durex. Glauben wir mal so. Über Abtreibungen darf man sich nicht lustig machen. Hat auch mal jemand gesagt. Das soll man uns erst mal beweisen. Die Geschichte ist doch eine einzige Pointe: Junge Frau wird schwanger, Vater ist über alle Berge, tausend Institutionen haben eine Meinung dazu und irgendwie soll man noch bedenken, was Jesus tun würde. Wir nähern uns der uralten Frage: Darf ich mich darüber lustig machen – oder soll ich doch zum Lachen in den Keller gehen?!